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DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFT des Neckar-Odenwald-Kreises gGmbH |
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Mosbach,
08. Juli 2010
Job-Haus empfängt 10.000. Besucher
Was die Betreiber von der Digeno, der landkreiseigenen Dienstleistungsgesellschaft, zum Anlass nehmen, ihre Arbeit und die der Job-Häuser in Erinnerung zu rufen. Schon seit 1997 hat die Digeno ein ganz besonderes Ziel: Arbeitslose und hier speziell jene, die schlechte Zukunftsprognosen haben, wieder in Arbeit zu bringen. In bestimmten Fällen kann die Digeno als Landkreis-Gesellschaft Arbeitslosen einen auf ein Jahr befristeten Arbeitsplatz anbieten, der als Sprungbrett in ein festes Arbeitsverhältnis zu verstehen ist. Je nach Einzelfall findet ein erster Einsatz entweder direkt in einer Firma oder in einem der betriebseigenen Beschäftigungsfelder – Grünanlagenpflege, Renovierung, Möbel-Shop und mehr – statt. Die Rückkehr in das soziale Umfeld eines Arbeitsplatzes bewirkt oft Erstaunliches und immer wieder schaffen Einzelne tatsächlich den Sprung aus der Arbeitslosigkeit. Von rund 1100 ehemaligen ALG II-Empfängern, die bis dato auf diese Art ihre Chance bekommen haben, konnten exakt 307 auf den „ersten Arbeitsmarkt“ – also in die ganz normale, versicherungspflichtige Berufstätigkeit - vermittelt werden. In dieser Richtung wollen auch die Job-Häuser unterstützend tätig sein. Hier wird Arbeitslosengeld II- Empfängern aus dem Neckar-Odenwald-Kreis die kostenlose Möglichkeit geboten, über das Internet oder aktuelle Tageszeitungen nach Arbeitsstellen zu suchen und direkt an einem der 14 (in Buchen acht) Bildschirmarbeitsplätzen aussagekräftige Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Unterstützt werden die Besucher dabei durch qualifiziertes Personal der Digeno, das sich individuell mit dem Bewerber auseinandersetzt. Was sehr gut ankommt; seit den Eröffnungen der Job-Häuser steigt die Besucherzahl kontinuierlich an. Mittlerweile wird in Mosbach mehr als 300mal im Monat einem Besucher bei der Stellensuche oder dem Erstellen einer Bewerbung geholfen, in Buchen liegt man bei der „200er-Marke“. Ein Grund dieses Erfolgs ist zweifellos die Herangehensweise der Mitarbeiter. Sie stehen jedem Hilfesuchenden offen und vorurteilsfrei zur Seite. Dabei wird während der Beratung offen und ehrlich auf die individuellen Bedürfnisse und die Lebenssituationen der Hilfesuchenden eingegangen. Was nicht immer einfach ist, weil diese Menschen durch eine lange und erfolgslose Arbeitssuche oft auch sehr frustriert sind. In jedem Fall sind die Job-Häuser zu einer offenen und zentralen Anlaufstelle für Hilfeempfänger von ALG II im Kreis geworden, finanziert durch das Jobcenter Neckar-Odenwald-Kreis und den Europäischen Sozialfonds. Die immer noch steigenden Besucherzahlen beweisen: sie werden auch weiterhin gebraucht. zurück |
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