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DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFT des Neckar-Odenwald-Kreises gGmbH |
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Mosbach, 30. März 2011
„Aktion 27+“ soll langzeitarbeitslosen Jugendlichen und Gemeinden helfen
Neckar-Odenwald-Kreis/Walldürn
. „Aktion 27 +“ heißt ein Projekt der kreiseigenen Digeno, das sowohl langzeitarbeitslosen Jugendlichen zugute kommen soll als auch den Städten und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis. Und zwar so: Bei jeder Gemeinde wurde im Vorfeld angefragt, ob es Arbeiten zu verrichten gibt, die im öffentlichen Interesse liegen und nicht zu den Pflichtaufgaben der Gemeinde gehören. Eine weitere Voraussetzung war, dass diese Arbeiten in den nächsten zwei Jahren nicht oder nicht in dem angestrebten Umfang durchgeführt werden würden. Praktische Beispiele lieferte die Digeno gleich mit: das Freischneiden oder Anlegen von Wald- und Wanderwegen etwa, die Renovierung von Kinderspielplätzen oder Buswartehäuschen, Müllsammelaktionen, Säubern von Bachläufen, Pflasterflächen oder Kulturdenkmälern und ähnliches.
Tatsächlich meldeten 16 von 27 Gemeinden Bedarf an. Zumal die Arbeiten kostenlos erledigt werden, lediglich Material wie zum Beispiel Farbe muss zur Verfügung stehen. Die Arbeiten werden vom AGH-Trupp (AGH bedeutet Arbeitsgelegenheiten) der Digeno erledigt. Dieser Trupp setzt sich aus überwiegend langzeitarbeitslosen Jugendlichen zusammen, die von der Digeno im Rahmen eines Arbeits- und Sozialtrainings betreut werden. Mit einem großen Ziel: diese Jugendlichen irgendwann wieder in die „normale“ Arbeitswelt zu integrieren. Zuvor aber bedarf es eines gewissen Trainings, bei dem die jungen Leute wieder oder auch erstmals Grundkompetenzen wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen und soziale Kompetenz erlernen. Dafür braucht es eine engmaschige Betreuung, die durch die Arbeitsanleiter und Sozialpädagogen der Digeno gewährleistet ist. In der Vergangenheit war der Trupp schon im kreiseigenen Weinberg in Mosbach-Diedesheim zu Gange, bei Arbeiten im Landschaftsschutzgebiet Schreckberg in Mosbach-Nüstenbach und beim Säubern von S-Bahnhöfen im Rahmen von Bahnhofspatenschaften. Der Auftakt der Aktion 27+ ist nun im Freilandmuseum in Walldürn-Gottersdorf erfolgt. Dort gab es vor Beginn der Besuchersaison einiges auf Vordermann zu bringen. Unkraut wurde gejätet, Museumswege waren frei zu schneiden, Geräte wurden gereinigt und Verschönerungsanstriche waren zu erledigen. Nach zwei Wochen schlossen die Jugendlichen die Arbeiten in Gottersdorf ab. Ihr neues Arbeitsgebiet liegt aktuell in Höpfingen. Hier wird das Geländer entlang des Pfarrweges mit einem neuen Anstrich versehen. In den folgenden Monaten stehen weitere Arbeiten in den teilnehmenden Städten und Gemeinden an. zurück
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